KINDER MIT BEGEISTERUNG DABEI!
Die Kinder-Sicherheitsolympiade 2026, organisiert vom Kärntner Zivilschutzverband und der AUVA mit Unterstützung der Bildungsdirektion Kärnten, war auch heuer wieder ein voller Erfolg!
Rund 2.500 Schülerinnen und Schüler der vierten Volksschulklassen aus ganz Kärnten nahmen an diesem schulbezogenen Wettbewerb teil. Sie zeigten bei den Klassenbewerben und Spielen eindrucksvoll ihr Sicherheitswissen und ihre Geschicklichkeit.
Sicherheit wurde spielerisch erlernt
Um die "sicherste" Volksschule des Landes zu ermitteln, fanden zehn Bezirksausscheidungen und ein großes Landesfinale in Klagenfurt statt. Nach der feierlichen Eröffnung mit dem Hissen der Sicherheits-Olympischen Fahne und dem Olympischen Eid standen vier Klassenbewerbe und Spiele auf dem Programm. Beim Safety-Spiel für Lebensretter, dem Radfahrbewerb der KÄRNTNER LANDESVERSICHERUNG, dem JUGENDREFERAT-Löschbewerb und dem AUVA-Gefahrstoff-Würfelpuzzle konnten sich die Kinder mit Teamgeist wertvolle Punkte erspielen.
Landessieger wurde die Volksschule EGG!
Der Sieg ging nach einem äußerst spannenden Spielverlauf an die Volksschule Egg aus dem Bezirk Hermagor, die mit 405 Punkten die Nase vorne hatte. Bei den Stationen wurde bis zur letzten Sekunde alles gegeben, obwohl einige der Open-Air-Challenges für das Landesfinale kurzfristig für den Hallenbetrieb adaptiert werden mussten.
VS St. Margarethen i.R. (KL) - 393 Punkte
VS Mühldorf (SP) - 365 Punkte
VS Bad Eisenkappel (VK) - 362 Punkte
VS Zlan (VL) - 358 Punkte
VS Althofen (SV) - 336 Punkte
VS Steuerberg (FE) - 325 Punkte
VS St. Marein (WO) - 317 Punkte
VS 5 Villach-St. Martin (VI) - 284 Punkte
VS 27 Welzenegg (K) - 250 Punkte
Information und Action auch abseits der Spiele
Sicherheit spielend erlernen - das war das Ziel des Rahmenprogramms. Wie in den Vorjahren präsentierten sich Einsatz- und Rettungsorganisationen. Die Kinder-Polizei war mit dabei, die akrobatischen Mountainbike-Vorführungen zum Thema „Sicheres Radfahren“ der AUVA und die Auftritte der Österreichischen Rettungshundebrigade begeisterten die Kinder und lieferten wertvolle Tipps und Informationen.
Projekt: Wiederbelebung ist kinderleicht
Das Rote Kreuz präsentierte sein Projekt "Wiederbelebung ist kinderleicht". Alle teilnehmenden Klassen konnten unter Anleitung der Rettungskräfte selbst an einer Beatmungspuppe üben und ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen testen. Diese praktische Erfahrung half den Kindern, mit dem Thema Wiederbelebung vertraut zu werden und die Scheu vor Erster Hilfe zu verlieren.
LH Fellner: „Alle hier sind Siegerinnen und Sieger“
Landeshauptmann Ing. Daniel Fellner zeigt sich begeistert von der Motivation und guten Vorbereitung der Kinder: „Mit eurer aktiven Teilnahme an der Kindersicherheitsolympiade habt ihr alle gezeigt, dass ihr im Notfall richtig reagiert und anderen helfen könnt. Die spannenden Bewerbe zeigen, dass es nicht um Punkte geht, sondern darum, in euren Familien, bei euren Freunden oder in der Schule für den Notfall gerüstet zu sein und helfen zu können.“
Zahlreiche Ehrengäste feuerten die Kinder an
Begeistert von den tollen Leistungen zeigten sich u.a. auch LR Peter Reichmann, zweiter Landtagspräsident Christoph Staudacher, dritter Landtagspräsident Günter Leikam, Bürgermeister Christian Scheider, Bildungsdirektorin Isabella Penz sowie Repräsentantinnen und Repräsentanten aller Partner, Sponsoren und Blaulichtorganisationen.
Präsident Harald Geissler dankte allen Helfern, Sponsoren und Partnern für die großartige Unterstützung und freute sich über die herausragenden Leistungen der Kinder. „Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, spielerisch zu lernen sich selbst und andere vor Gefahren zu schützen. Und das können wir mit Hilfe der Kinder auch weiter in die Familien und die Bevölkerung tragen.“
Dank an unsere Partner und Sponsoren
Natürlich ist eine so großangelegte Veranstaltung nicht alleine durchzuführen. Herzlichen Dank unseren Mitveranstaltern, Sponsoren, Gemeinden, Organisationen, Partnern, Firmen und Helfern, die jedes Jahr maßgeblich zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen.
Bericht: Zivilschutzverband Kärnten
