Möderndorf, Gailtalmuseum
Chinesische Bauernmalerei aus der Sammlung Gerd Kaminski. Eine Kooperation mit der Österr. Gesellschaft für Chinaforschung, Umrahmung der Eröffnung: Jing Gatke, Cello
Do. 3. September 2026, 18:00 Uhr bis 26. Oktober 2026, Mi.-Sa. 10h-17h
Die heutige chinesische Bauernmalerei wurzelt in der traditionellen chinesischen Volkskunst. Der Reichtum der Volkskultur bietet ihr wie ein Kaleidoskop folgende Facetten: Wand- und Tempelmalerei, Bilder für Haus und Küche, Scherenschnitt und Schattenspiel, Neujahrsholzschnitte, Stickerei, Tonfiguren sowie Glücksbringer aus Stoff.
Besonders prägend für die chinesische Bauernmalerei sind die sogenannten Neujahrsbilder. Zum chinesischen Mondneujahr verwandelt sich das ganze ländliche China in eine einzige Galerie. Ein weiterer Quell der Bauernmalerei mit dem jeder Bauer täglich konfrontiert ist, sind die chinesischen Stickereien. Die Symbole der Stickkunst kehren in der Bauermalerei wieder. Wechselwirkungen ergeben sich auch zu den im Dorf hergestellten Tonfiguren und der bäuerlichen Keramik.
Jing Gatke war über zehn Jahre als Solocellistin des 1. Österreichischen Frauenkammerorchesters. 1994 unternahm das Orchester auf Einladung der Chinesischen Regierung und der Internationalen Frauenkonferenz der Vereinten Nationen seine erste Tournee in China. Sie hat an den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Weimarer Festspielen, den Blois Festspielen und Festivals in Italien, Tschechien und Ungarn teilgenommen. Tourneen führten sie durch Großbritannien, Spanien und Deutschland. 1995 hat sie das Cellokonzert des amerikanischen Komponisten David Fetherolf mit der Tschechischen Moravian Philharmonie uraufgeführt, die CD Aufnahme ist unter dem Label Vienna Modern Masters erschienen.
Eintritt: € 9,--
