Badehausprojekt am Pressegger See soll forciert werden
Die Sanierung und Attraktivierung des gemeindeeigenen Strandbades Hermagor am Pressegger See wird fortgesetzt. Wurde im letzten Jahr der Kinderspielbereich erneuert, so wird bis zur Sommersaison das neue Multifunktionsgebäude fertiggestellt sein. Nun sollen der Eingangsbereich und die Gastronomie erneuert werden. Da es schwierig ist, für die kurze Zeit des Sommerbetriebs einen Betreiber zu finden, soll der bisherige Betrieb um ein Kärntner Badehaus erweitert werden. Dies wird auch vom Land Kärnten forciert und unterstützt, weil sich damit auch eine Ausweitung der Saisonzeiten ergibt. Auch könnte die derzeit brach liegende Fläche im Nordosten für einen Beherbergungsbetrieb genutzt werden und somit für die Gastronomie einige Synergieeffekte ergeben. Der bisherige Badebetrieb im Strandbad soll aber in gewohnter Weise und im gleichen Umfang weiterhin von der Gemeinde selbst betrieben werden. Gemeinsam mit der Kärntner Beteiligungsverwaltung K-BV, einer Landesgesellschaft, soll nun durch eine Ausschreibung der richtige private Partner gefunden werden. Bgm. Leopold Astner: „Es wird kein m² verkauft, nur am bislang ungenutzten Teil im Norden des Areals für Einheimische und Gäste ein zusätzliches Angebot entstehen“. Diese Vorgangsweise fand mehrheitlich die Zustimmung der Gemeindemandatare.
Auflösung der FF Möderndorf
Infolge von Austritten bzw. Übertritten in den Ruhestand ist der Mitgliederstand unter der gesetzlichen Mindestanzahl für eine eigenständige Feuerwehr. Zudem gibt es auch nicht mehr die notwendige Anzahl an wählbaren Kandidaten für einen Kommandanten. Daher haben sich die Kameraden der Feuerwehr gemeinsam mit Gemeinde- und Bezirkskommando darauf geeinigt, die Feuerwehr Möderndorf aufzulösen, die verbleibenden aktiven Kameraden aber als Löschgruppe Möderndorf der Nachbarfeuerwehr Kühweg einzugliedern. Dies fand in einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates seinen Abschluss.
Auftragsvergabe für Fischaufstiegshilfe an der Gössering
Nach einem Ausschreibungsverfahren wurden die Baumeisterarbeiten für die Fischaufstiegshilfe an die Gailtaler Baufirma Seiwald als Bestbieter vergeben. Die Kosten betragen etwa 580.000 Euro, wovon aber 98% gefördert werden. Mit der Umsetzung wird in den nächsten Wochen begonnen.
Neben mehreren Grundstückstransaktionen wurden auch einige Änderungen des Flächenwidmungsplanes einstimmig beschlossen.